Meldungen
vom 11.2.2005
-
Erster Arbeits-Tag des Papstes -
- Erzbischof Vingt-Trois Kardinal
Lustigers Nachfolger -
- Kirche begeht Welttag der
Kranken -
Verantwortlich:
P. Eberhard v. Gemmingen SJ / Stefan v. Kempis
Redaktion: Gudrun Sailer
Redaktionsschluss: 16.00 Uhr
AUS
UNSERER BERICHTERSTATTUNG:
Vatikan:
Erster Arbeitstag des Papstes
Nach zehn Tagen Krankenhaus absolviert Papst Johannes Paul II. heute seinen
ersten Arbeitstag. Seine Atemwegsentzündung gilt als geheilt, gegen
19:30 Uhr war er gestern in den Vatikan zurückgekehrt.
Heute nun hat der Papst die Arbeit wieder aufgenommen, gemeinsam mit
Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano die Agenda gesichtet. Es war
ein eher ruhiger Tag, da Jahrestag der Lateran-Verträge von 1929 und
damit im Vatikan Feiertag. Am späten Nachmittag stand die Messe zum
Welttag der Kranken auf dem Programm. Die ursprünglich geplante Begrüßung
und Segnung der Kranken durch den Papst wurde allerdings abgesagt,
statt dessen sollte sein Grußwort verlesen werden. Papst-Sprecher
Joaquin Navarro-Valls: "Jetzt ist der Papst zurück und er
wird entscheiden. Manches wird abgesagt werden müssen, aber ich bin
sicher, er wird es versuchen und es ist er Wunsch des Papstes, dass
auch die Termine wieder aufgenommen werden, die in den vergangen Tagen
ein wenig unter den Tisch gefallen sind."
Mehrere hundert Menschen warteten gestern schon seit dem späten Nachmittag
auf dem Petersplatz auf die Rückkehr des Papstes, Hunderte von Journalisten
und Kamerateams hatten sich vor der Klinik und am Petersdom postiert.
Fast war es eine Demonstration, als er im gläsernen Papamobil durch
die Menge fuhr. Eine Demonstration seiner Genesung, eine Demonstration
seines Arbeitswillens. In den vergangenen Tagen war das Kirchenoberhaupt
ungeduldig geworden, sagt Navarro-Valls: "Ich erinnere mich,
dass auch bei früheren Aufenthalten im Krankenhaus der Papst so ungeduldig
war. Natürlich hat er den Ärzten vertraut, aber er hat ungeduldig
auf die Rückkehr in den Vatikan gewartet, um sich sofort wieder den
Menschen zu zeigen und die kommenden Verabredungen einzuhalten."
Für die kommende Woche stehen die traditionellen Fastenexerzitien
der Kurie an – weitere Tage ohne Audienzen und festes Staatsprogramm.
(rv)
Frankreich:
Erzbischof Vingt-Trois beerbt Kardinal
Lustiger
Im Erzbistum Paris geht eine Ära zu Ende. Der Papst hat den Rücktritt von
Kardinal Jean-Marie Lustiger aus Gesundheitsgründen angenommen und
den Erzbischof von Tours, André Vingt-Trois, zu dessen Nachfolger
ernannt. Lustiger hatte gemäß Kirchenrecht vor drei Jahren dem Papst
seinen Rücktritt angeboten. "Der Heilige Vater wollte sich alle
Zeit nehmen, die ihm notwendig schien, um zu überlegen, zu beten und
den neuen Erzbischof von Paris zu benennen", schreibt der Kardinal
in einer Botschaft an die Katholiken der französischen Hauptstadt.
Der 62jährige Vingt-Trois gilt als geistiger Ziehsohn Lustigers. In
Paris geboren und aufgewachsen, ist der umgängliche Kirchenmann derzeit
auch französischer Familienbischof. Gegenüber Radio Vatikan sagte
der neue Oberhirte von Paris: "Ich habe Kardinal Lustiger
sehr viele Dinge meines Priesterlebens zu verdanken. Ich empfinde
eine tiefe Freundschaft für ihn. 18 Jahre lang war ich unter ihm Generalvikar
von Paris, 1988 wurde ich zum Weihbischof. 1999 dann Erzbischof von
Tours. Jetzt dreht es sich für mich darum, Paris wiederzuentdecken,
das sich natürlich verändert hat, seit ich die Stadt verlassen hat.
Eine Kirche, genau wie eine Stadt, ist kein Monument unter der Käseglocke.
Ich muss also sehen, wie es steht mit den christlichen Gemeinden von
Paris."
Kardinal Jean-Marie Lustiger galt als die schillerndste Figur
der katholischen Kirche in Frankreich. Der charismatische Kirchenmann
stammt aus jüdischer Familie und nahm mit 14 Jahren den christlichen
Glauben an. Lustiger, der wegen einer Erkrankung nahezu die Stimme
verloren hat, war unter den ersten Kardinälen, die Papst Johannes
Paul II. zu Beginn seines Pontifikats ernannte. Fast ein Vierteljahrhundert
stand er an der Spitze eines der wichtigsten Bistümer der Welt.
Der französische Premierminister Jean-Pierre Raffarin würdigte Lustiger
als hoch geschätzten Gesprächspartner, der sich im Dialog mit den
staatlichen Institutionen mit seiner Geradlinigkeit und seinem intellektuellen
Anspruchs besonders hervorgetan habe. (afp/rv)
Deutschland:
Staatsvertrag Hamburg - Heiliger Stuhl
Der Hamburger Senat verhandelt ab Ende Februar mit der katholischen und evangelischen
Kirche über den Abschluss von Staatsverträgen. Dazu wird sich am 28.
Februar auch der Vertreter des Papstes in Deutschland, Nuntius Erzbischof
Erwin Josef Ender, in Hamburg aufhalten. Zu den Themen zählen Feiertagsordnung,
Krankenhausseelsorge und Religionsunterricht. Peter Laschinski, Beauftragter
des Erzbischofs von Hamburg gegenüber Senat und Bürgerschaft, war
an den Vorverhandlungen beteiligt. "Die Nuntiatur wird sicher
darauf Wert legen, dass wir in Hamburg einen katholischen Religionsunterricht
im Sinn des Artikels 7 des deutschen Grundgesetzes abhalten können
bzw. einführen können, weil es den zur Zeit nicht gibt. Es wird außerdem
um die Frage der Ausbildung von Religionslehrern gehen. Und es gibt
den einen oder anderen Punkt, von dem ich noch nicht sagen kann, ob
zwischen den städtischen Behörden und der katholischen Kirche irgendwelche
Differenzen sind."
Bisher galt in Hamburg die Tradition, die zu klärenden Dinge per
Handschlag zu regeln. "Das ist in Hamburg übliche Praxis,
diese Handschlagvereinbarungen, nur müssen wir leider feststellen,
dass immer weniger von den Juristen wissen, was das Staats-Kirchen-Verhältnis
ausmacht, und deswegen sind wir froh, dass es jetzt zu einer vertraglichen
Vereinbarung kommen wird."
Ein genauer Zeitrahmen für die Verhandlungen des Staatsvertrages
zwischen Hamburger Senat und katholischer Kirche steht für Laschinski
noch nicht fest. "Wir werden sicher nicht unter Zeitdruck
miteinander verhandeln, aber ich gehe davon aus, dass die positiven
Äußerungen so sind, dass wir zu Ende des Jahres vielleicht einen abzeichnungsfähigen
Vertragsentwurf haben." (rv)
UNO:
Internationaler Tag gegen Genitalverstümmelung
Heute ist der Internationale Tag gegen FGM - "Female genital mutilation"
- also die Genitalverstümmlung bei Frauen. Damit soll die Weltöffentlichkeit
aufmerksam gemacht werden auf einen Zwang, der archaisch und brutal
in Afrika und Teilen Asiens Millionen von Frauen massiv in ihrer Menschenwürde
verletzt. Die bekannte TV-Journalistin Gundula Gause ist Schirmherrin
des missio-Afrika-Tages. Sie sagt: "Dieses Jahrtausende alte
Ritual der Beschneidung der äußeren Geschlechtsteile gehört für erstaunlich
viele Frauen immer noch zu ihrer grausamen und schmerzhaften Wirklichkeit:
nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO sind rund 130
Millionen Mädchen und Frauen beschnitten und leiden an den körperlichen
und psychischen Auswirkungen dieser Menschenrechtsverletzung, - gleich
ob sie Christinnen sind, Musliminnen oder Angehörige von Naturreligionen.
Jährlich werden rund 2 Millionen Mädchen beschnitten: Das sind 6000
jeden Tag oder 250 pro Stunde. Laut WHO geschehen in Ägypten, Äthiopien,
Nigeria, Somalia, im Sudan und in Kenia 75 % aller Beschneidungen."
(rv)
DIE
NACHRICHTEN:
Vatikan
Die Kirche begeht heute, am Jahrestag der ersten Marienerscheinung
von Lourdes, den "Welttag der Kranken". Die Hauptfeiern
finden diesmal in Kamerun statt. In einer Botschaft, die der Papst
in die Hauptstadt Yaoundé schickte, betont er, dass ältere Menschen
"ein Schatz" sind und nicht an den Rand gedrängt werden
dürfen. Auch im Petersdom wird am Abend eine Messfeier mit alten und
kranken Menschen stattfinden. Johannes Paul II. wird daran allerdings
nicht persönlich teilnehmen. (rv)
Kirchenleute beklagten, dass Christen und andere religiöse Minderheiten
im Irak durch die Einführung der Sharia benachteiligt würden.
"Der Irak wird ein islamisches Land werden, und den hohen Preis
dafür müssen die Minderheiten zahlen", sagte der Vorsitzende
des Päpstlichen Instituts für Arabische und Islamische Studien, Pater
Justo Lacunza Balda. Nach den Wahlen im Irak bestehe die Gefahr, dass
eine neue Regierung aus islamischen Geistlichen die Sharia zur bestimmenden
Kraft im Lande machen könnte. (cns)
Der amtsenthobene französische Bischof Jacques Gaillot hält sich
zur Zeit zu Gesprächen im Vatikan auf. Gestern traf er mit Kardinal
Giovanni Battista Re zusammen, dem Präfekten der Bischofskongregation.
Gaillot zeigte sich nach dem Gespräch sehr zufrieden. Es habe eine
Dreiviertelstunde gedauert und sei sehr positiv verlaufen. "Kardinal
Re ist sehr genau über meine Situation informiert und zeigte sich
interessiert", sagte der Bischof. Jacques Gaillot wurde im Jahr
1995 wegen seiner Ansichten über die Priesterheirat und den Gebrauch
von Präservativen vom Vatikan seines Amtes als Bischof von Evreux
enthoben. Seitdem ist er Bischof der algerischen Diözese Partenia.
Dieses Bistum existiert aber nur auf dem Papier. Daher ist Gaillot
auf das Internet ausgewichen. Der Name Partenia steht mittlerweile
für die erste Internet-Diözese der Welt. (afp)
Europa
Deutschland
Die Situation der Frauen- und Männerorden steht im Mittelpunkt der Frühjahrsvollversammlung
der Deutschen Bischofskonferenz. Bei ihrem Treffen
im niedersächsischen Cloppenburg-Stapelfeld wollen die 69 Konferenzmitglieder
von Montag bis Donnerstag darüber beraten, wie die Gemeinschaften
angesichts starker Überalterung ihre Schulen, Krankenhäuser und sozialen
Dienstleistungen fortführen können. Weitere Themen sind der Weltjugendtag
sowie die kirchliche Flutopferhilfe. (kna)
Angesichts der vielen "Lebensangebote auf dem Sinnmarkt"
sind Christen zu einer bewussten eigenen Glaubensentscheidung herausgefordert.
Das schreibt der Limburger Bischof Franz Kamphaus in seinem Brief
zur Fastenzeit. Das Erwachsenwerden im Glauben sei ein lebenslanger
Prozess, der nicht immer geradlinig verlaufe. Kamphaus wörtlich: "Mit
allgemeinem Reden über Religion ist es nicht getan. Ich muss überzeugt
glauben, wenn ich andere vom Glauben überzeugen will." (pm)
Der deutsche Kardinal Leo Scheffczyk widerspricht der Regensburger
Kirchenrechtlerin Sabine Demel. Die Debatte über eine mögliche
Priesterweihe für Frauen sei nicht mehr offen, betont Scheffczyk unter
Verweis auf das Apostolische Schreiben "Ordinatio sacerdotalis"
von 1994. Das "männliche Priesteramt" gehöre "in den
Zusammenhang des Glaubens als Kern- und bleibender Bezugspunkt hinein".
Wer in diesem Punkt auf eine Änderung setzte, riskiere "eine
Spaltung der Kirche". Nachdenklich stimmt den Kardinal "dass
der Spalt latent schon vorhanden ist und die Bereitschaft zur Akzeptanz
des Irrtums immer größer wird." (pm)
Auch dieses Jahr bieten die katholische und die evangelische Kirche
von Erfurt wieder gemeinsam einen Segnungsgottesdienst für Paare an.
Am Valentinstag können in der Lorenzkirche "alle, die partnerschaftlich
unterwegs sind", abends an dieser Feier teilnehmen, die schon
zum sechsten Mal angeboten wird. "Wir breiten die Hände über
das Paar aus, bitten um Gottes Beistand und Schutz für die Partnerschaft
und segnen den Mann und die Frau", erklärt Erfurts Dompfarrer
Reinhard Hauke. Ähnliche Segnungsgottesdienste gibt es mittlerweile
in allen deutschen Bundesländern. (pm)
Vor einem Militärschlag gegen den Iran hat der Hamburger Erzbischof
Werner Thissen gewarnt. Krieg löse keine Probleme, wie das Beispiel
Irak zeige, sagte er gestern in Schwerin. Anstelle eines gerechten
Kriegs müsse es das Ziel sein, einen gerechten Frieden zu finden.
(kna)
Mit über 18.000 Taufen im Jahr und rund 24.000
Erstkommunionen steht das Bistum Münster unter den 27 deutschen Diözesen
auf Platz Eins. Das verkündet heute
eine Pressemitteilung aus der Domstadt. Was die Zahl der kirchlichen
Eheschließungen angeht, muss das Bistum Münster allerdings hinter
dem - um 80.000 Katholiken größeren - Erzbistum Freiburg zurückstehen.
(pm)
Auch die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) unterstützt grundsätzlich
politische Bemühungen, um die Zahl der Abtreibungen zu verringern.
Das erklärte heute der EKD-Bevollmächtigte bei der Bundesrepublik
und der EU, Stephan Reimers. Die Behinderung eines Kindes dürfe allein
kein Grund für eine so genannte "medizinische Indikation"
sein. Nach Ansicht der EKD müsse das auch im Gesetz klargestellt werden.
Katholische Kirchenzeitungen sammeln derzeit Unterschriften für ein
Gesetz gegen Spätabtreibungen. (pm)
Münchens Kardinal Friedrich Wetter verlangt, dass die Münchner
Kammerspiele ein Plakat zurückziehen, das den Papst maskiert mit einem
Elefantenkopf zeigt. Obwohl dieses Plakat in der Öffentlichkeit
schon auf deutliche Kritik gestoßen sei, hätten die Kammerspiele bisher
keine Reaktion gezeigt, kritisierte der Kardinal heute in München.
Für eine kulturelle Institution sei dies kein Stil. Gegen das Plakat
hatte sich auch Münchens Oberbürgermeister Christian Ude gewandt.
(pm)
Österreich
Die reformierte Kirche schert aus der Linie der christlichen Kirchen aus,
was den Gottesbezug in der Präambel einer neuen österreichischen Verfassung
betrifft. Der reformierte Landessuperintendent Wolfram Neumann hat sich gegen den gemeinsamen
Textvorschlag der Kirchen für die Präambel ausgesprochen. In eine
"wirklich demokratische Verfassung" gehöre "Gott selber
nicht hinein", so der Superintendent. Die Kirchen hatten Ende
Januar einen gemeinsamen Textvorschlag im Konventsplenum vorgelegt.
(kap)
Italien
Der christliche Glauben muss auch im öffentlichen Leben eine Rolle spielen.
Das unterstrich der Vorsitzende der italienischen Bischofskonferenz, Kardinal
Camillo Ruini. Offen gelebtes Christentum berge zwar Risiken, vor
allem aber biete es viele neue Chancen. Das habe etwas zu tun mit
"dem Wert, den das Christentum in der Gesellschaft seit seiner
Entstehung hat", sagte Ruini bei einer Veranstaltung des römischen
Pilgerwerks. Sie stand unter dem Titel "Welche Rolle spielt das
Christentum im neuen Europa?" Der Kardinal betonte, dass "jede
Einflussnahme auf das politische Geschehen nur auf der Basis eines
sichtbaren Glaubens" möglich sei. (ansa)
Afrika
Äthiopien
Ein britischer Anwalt hat der Äthiopischen Orthodoxen Kirche zwei wertvolle
Ikonen zurückgegeben. Vor 137 Jahren hatten englische Invasionstruppen die Buchmalereien
geraubt und nach London gebracht. Dort verschwanden sie in einer Privat-Sammlung.
Ein Sprecher der "Vereinigung für die Rückgabe geraubter äthiopischer
Kunst" nannte die Rückgabe "eine beispielhafte Aktion, die
sich alle zum Vorbild nehmen sollten." Seit einiger Zeit drängen
Kirche und Regierung Äthiopiens Großbritannien zur Rückgabe der gestohlenen
Kunstgegenstände. (ap)
Nahost
Irak
Die Entführer der italienischen Journalistin Giuliana Sgrena sind mit einem
neuen Ultimatum an die Öffentlichkeit gegangen. Die italienische Regierung
solle innerhalb von 48 Stunden alle ihre Soldaten aus dem Irak abziehen,
heißt es auf einer islamistischen Internetseite. Allerdings gibt es
Zweifel an der Echtheit des Dokumentes. Sgrena war vergangenen Freitag
entführt worden. Der Chefredakteur der Tageszeitung "il Manifesto",
für die die Journalistin schreibt, sagte gestern, die Redaktion stehe
in Verhandlungen mit den Entführern. (misna)
Asien
Bangladesh
"Der islamische Fundamentalismus ist eine Gefahr, die man unter Kontrolle
bringen muss." Das sagten einflussreiche Persönlichkeiten aus dem
asiatischen Land der Nachrichtenagentur "Asia-News". Dennoch
wisse das Volk, dass man die Demokratie verteidigen müsse. Ein Anstieg
von islamistischen Gewalttaten sei schon seit einigen Monaten zu bemerken.
"Bis jetzt hatte dieser Extremismus bei der Bevölkerung keinen
Erfolg", hieß es weiter. Bangladesh ist das zweitgrößte muslimische
Land der Welt. (asia-news)
Amerika
Kolumbien
"Ich sehe keinen Grund, warum es in Kolumbien nicht bald Frieden geben
sollte." Das sagte der anglikanische Erzbischof Desmond Tutu am
Samstag bei der Eröffnung eines "Internationalen Symposiums für
Gerechtigkeit und Frieden" in der kolumbianischen Stadt Cali.
Tutu betonte, dass alle Menschen an den Friedensprozess glauben und
ihn unterstützen sollten. Nur dann könne er Erfolg haben. Als Beispiel
nannte der Friedensnobelpreisträger sein Heimatland Südafrika. Obwohl
die Situation dort noch nicht entschärft sei, würden die Menschen
nicht die Hoffnung verlieren. (misna)