Tagesmeldungen vom 1.9.2010
- Vatikan: 100 Jahre Antimodernismus-Eid -
- Österreich: „Mindestsicherung erster Schritt“ -
- D: Kirche für erneuerbare Energien -
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Verantwortlich: P. Bernd Hagenkord SJ / Stefan von Kempis
Redaktion: P. Bernd Hagenkord SJ
Redaktionsschluss 15.00 Uhr
Die folgenden Texte basieren auf unserer
Nachrichtensendung „Treffpunkt Weltkirche“ täglich um 16 Uhr.
THEMEN DES TAGES:
Benedikt XVI.: „Von Hildegard lernen, die Zeichen der Zeit zu deuten“
Mit der heiligen Hildegard von Bingen erinnerte Papst Benedikt XVI. in der Generalaudienz an diesem Mittwoch an die Rolle der Frauen in der Kirche. Er schloss sich dem apostolischen Schreiben Johannes Pauls II. „Mulieris dignitatem“ aus dem Jahr 1988 an.
„Die Kirche sagt Dank für alle Äußerungen des weiblichen „Geistes“, die sich im Laufe der Geschichte bei allen Völkern und Nationen gezeigt haben; sie sagt Dank für alle Gnadengaben, mit denen der Heilige Geist die Frauen in der Geschichte des Gottesvolkes beschenkt hat.“ (rv)
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Erzbischof Nichols: „Papst wird spirituelle Seite der Engländer ansprechen“
Der Papst wird bei seiner bevorstehenden Reise nach Großbritannien die Spiritualität der Engländer ansprechen. Davon ist der Erzbischof von Westminster, Vincent Nichols, überzeugt. Benedikt XVI. wird das Land einschließlich Schottland vom 16. bis 19. September besuchen und bei dieser Gelegenheit Kardinal John Henry Newman selig sprechen. Erzbischof Nichols sagte dazu gegenüber Radio Vatikan:
„Man darf nicht denken, dass alle in diesem Land eine säkulare Mentalität haben. Ich glaube das nicht. Was sicher stimmt, ist, dass die britischen Institutionen und auch die Medien säkular geprägt sind. Das Leben der Menschen aber ist sehr offen für die Wirklichkeit Gottes; und es gibt hier sehr viele verschiedene religiöse Ausdrucksformen. Ich glaube nicht, dass im Leben der einfachen Leute die Sensibilität für Gottes Dinge fehlt. Und ich glaube, dass Papst Benedikt XVI. diese Saite in den Menschen zum Klingen bringen wird.“ (rv)
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Deutschland: Kirche setzt langfristig auf Abschaffung der Atomenergie
In der aktuellen Diskussion um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland melden sich auch die deutschen Bischöfe zu Wort. Sie plädieren langfristig für die Abschaffung der Atomenergie und setzen auf erneuerbare Energien, erklärt ihr Sprecher bei der Bundesregierung, Prälat Karl Jüsten, vom katholischen Büro in Berlin. Im Interview mit Radio Vatikan sagte er:
„Unsere Intention ist es, alles daran zu setzen, dass Atomenergie überflüssig wird. Papst Benedikt ha t sich ja jüngstens in seiner Enzyklika „Caritas in veritate“ zu dieser Frage geäußert und eindeutig angemahnt, die Energie in Zusammenhang mit der Schöpfungsverantwortung zu sehen. Genauso die Bischöfe, die sich derzeit genau mit dieser Fragestellung befassen. Für uns sind Fragen wichtig wie zum Beispiel: Wie gehen wir mit den Ressourcen in der Welt um? Können wir nicht noch mehr Energie sparen? Was ist mit den Endlagern – diese Frage ist ja nicht wirklich in Deutschland gelöst.“ (rv)
Was die Kirche von erneuerbaren Energien hält, erfahren Sie hier
Österreich: Mindestsicherung ist nur erster Schritt
Seit diesem Mittwoch ist in Österreich die Mindestsicherung in Kraft, die bedarfsorientierte Hilfe ersetzt die Sozialhilfe – allerdings nicht in allen Bundesländern, sondern vorerst nur in Wien, Niederösterreich und in Salzburg. Die Mindestsicherung soll jeder Einzelperson mindestens 744 Euro pro Monat garantieren. Für Paare sind es 1.116 Euro. Für jedes Kind kommen in Wien noch 134 Euro hinzu, dazu kann noch eine Mietbeihilfe kommen. Caritaspräsident Michael Landau sieht in dieser Maßnahme eine Hilfestellung, die dem ganzen Land zu Gute kommen sollte:
„Für die Caritas ist die Mindestsicherung ein erster Schritt, um Österreich ein Stück armutsfester zu machen. Die Praxis wird zeigen, ob die Mindestsicherung wirklich hält, was versprochen wird. Werden die tatsächlichen Wohnkosten berücksichtigt? Wird niemand in existenziellen Nöten wie etwa einem kaputten Boiler oder beim Schulstart, wo neue Schulsachen benötigt werden, alleine gelassen? Unserer Meinung nach muss das Verschlechterungsverbot in jedem einzelnen Fall gelten, damit die Mindestsicherung auch wirklich ein guter Schritt ist.“ (kap/diverse)
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UNSER FILMTIPP:
Zwischen uns das Paradies
Ein junges Paar in Sarajevo droht sich voneinander zu entfremden, als sich der Mann einer wahhabitischen Gemeinde anschließt, deren radikalislamische Lebens- und Glaubenspraxis die Frau abstößt. Zwar leidet der Film unter der allzu einseitig gezeichneten männlichen Hauptfigur, was aber die Hauptdarstellerin durch ihr eindringliches Spiel ausgleicht. Beeindruckend ist die differenzierte Darstellung der Wahhabiten-Bewegung, die auf schlichte Schwarz-weiß-Zeichnungen verzichtet und die menschlichen Impulse hinter den religiösen Bewegungen aufzuspüren versucht. - Sehenswert ab 14.
Hier lesen Sie die Besprechung des Film-Dienstes
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AUS UNSEREM ABENDPROGRAMM:
Vatikan: 100 Jahre Antimodernismus-Eid
Vor genau 100 Jahren, am 1. September 1910, veröffentlichte Papst Pius X. den so genannten „Antimodernisten-Eid“. Alle angehenden Priester mussten von da an in einem feierlichen Akt vor ihrer Weihe die geltende kirchliche Lehre bejahen und moderne Formen der Theologie ablehnen. Der deutsche Kirchenhistoriker Johannes Grohe von der Päpstlichen Universität Santa Croce erklärt, was „Modernismus“ eigentlich bedeutet:
„Es hat viel zu tun mit dem Eindringen der historisch-kritischen Methoden in die Bibelwissenschaft. Hier spielt eine Vorreiterrolle der liberale Protestantismus. Das wird dann auch in der Katholischen Kirche rezipiert. Man spielt Offenbarung gegen geschichtliche Wirklichkeit aus, das gilt auch für die Kirche nur als Glaubensinstitution, nicht aber als historisch wirklich von Christus gegründete Gemeinschaft. Im Großen und Ganzen dreht es sich immer um diese Frage: Wie ist eigentlich unser Glaube grundgelegt.“ (rv/kna)
Mehr zum Thema hier zum Nachhören und Nachlesen
Vatikan: Wissenschaftliche Tage in Castelgandolfo
Am vergangenen Sonntag ist in Castelgandolfo das Treffen des Schülerkreises von Professor Ratzinger zu Ende gegangen. Zu diesem wissenschaftlichen Austausch treffen sich jährlich die Promoventen und Studenten des heutigen Papstes. Aber seit kurzem nicht nur die: der Schülerkreis wächst. Die Organisatoren laden junge Wissenschaftler, die selber nie bei Prof. Ratzinger studiert haben, dazu. Stefan Ahrens ist einer der „Neuen“ im Schülerkreis. Und er ist ein ganz besonderer Wissenschaftler, denn er ist der einzige Nicht-Theologe im Kreis. Ahrens promoviert zur Zeit in Politikwissenschaft an der Universität Kiel. Sein Thema: „Leo Strauss und Joseph Ratzinger – Gegner des modernen politischen Denkens?“ (rv)
Neugierig geworden? Hier erfahren Sie mehr
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DIE NACHRICHTEN:
Vatikan
Papst Benedikt XVI. beginnt am kommenden Sonntag seine Reisetätigkeit nach den Sommerferien. Erster Besuchsort ist das italienische Carpineto Romano, Geburtsstätte des vor 200 Jahren geborenen Gioacchino Raffaele Luigi Pecci, des späteren Papstes Leo XIII. Benedikt XVI. wird in Carpineto eine Messe unter freiem Himmel feiern. Der als „Arbeiterpapst“ bekannt gewordene Papst Leo begründete 1891 mit der Enzyklika „Rerum novarum“ die Soziallehre der Päpste; er schlug während seines Pontifikates 1878 – 1903 immer wieder Brücken zur modernen Welt. (zenit)
Der vatikanische Flüchtlingsexperte Erzbischof Agostino Marchetto hat sein Amt als Sekretär des Migrantenrates vorzeitig aufgegeben. Das bestätigte Marchetto der Katholischen Nachrichtenagentur. Papst Benedikt XVI. habe seinen Amtsverzicht zu seinem 70. Geburtstage bereits am Samstag angenommen. Marchetto hatte wiederholt den Umgang Italiens mit Bootsflüchtlingen und das Vorgehen gegen Sinti und Roma als Menschenrechtsverletzungen bezeichnet. Zuletzt hatte Marchetto die Ausweisung von Roma aus Frankreich deutlich kritisiert. Zu seiner Zukunft sagte der Erzbischof, er werde wieder wissenschaftlich arbeiten. (kna)
Vatikan/Südkorea
Papst Benedikt XVI. hat Katholiken in Asien zu Einheit und zum Leben christlicher Werte aufgefordert. Durch ein christliches Ehe- und Familienleben, Lebensschutz und den Einsatz für Arme und Unterdrückte könnten Katholiken ein eindrückliches Glaubenszeugnis ablegen, schreibt der Papst in einer Grußbotschaft an den Kongress katholischer Laien. Der Kongress begann an diesem Mittwoch in der südkoreanischen Hauptstadt Seoul. (rv/kipa)
Europa
Europäische Union
Tests an menschlichen embryonalen Stammzellen sollen als Alternative zu Tierversuchen verboten werden. Das fordert die EU-Bischofskommission COMECE vom Europaparlament. Eine in der kommenden Woche im Parlament zur Abstimmung stehende EU-Richtlinie zwinge die Mitgliedstaaten zu alternativen Testmethoden, kritisierte die Bischofskommission am Dienstagabend in Brüssel. Die Formulierung in der neuen Richtlinie sei so gewählt, dass damit unter anderem auch Versuche an menschlichen embryonalen Stammzellen möglich würden. (pm)
Deutschland
Kardinal Joachim Meisner versucht, katholische Schulkinder für das Fach Religion zu gewinnen. Nur im Religionsunterricht könnten Kinder christliche Werte als „tragfähige Grundlage der Gesellschaft und des eigenen Lebens“ kennen lernen, schreibt der Kölner Erzbischof in einem Schreiben an Erstklässler, die in dieser Woche in die Schule kommen. (pm)
Die deutsche Bundeswehr führt einen Religionsleitfaden ein. Das Sozialwissenschaftliche Institut der Bundeswehr (SOWI) stellte den Leitfaden am Dienstag in Berlin vor. Das Buch „Orientierung Weltreligionen” solle „in erster Linie Orientierungswissen und Kompetenz unserer Soldatinnen und Soldaten verbessern“, sagte Institutsleiter Ernst-Christoph Meier. Der Wehrbeauftragte des Bundestages, Hellmut Königshaus, betonte, Kenntnisse über die Weltreligionen seien „für die Soldaten der Bundeswehr, die in unterschiedlichen Kultur- und Religionskreisen im Einsatz ist, unentbehrlich“. Das 216 Seiten starke Buch beschäftigt sich mit dem Christentum, dem Islam, dem Judentum, dem Hinduismus und dem Buddhismus. (rp-online)
Die Meinung der Deutschen zu der von Thilo Sarrazin aufgestellten These, Deutsche würden immer mehr zu Fremden im eigenen Land, ist gespalten. Eine knappe Mehrheit von 51 Prozent der deutschen Bürger hat keine Angst vor Überfremdung. 46 Prozent schließt sich der Sorge von Thilo Sarrazin allerdings an. Das ergab eine Umfrage für das Magazin „Stern“, die am Mittwoch veröffentlicht wurde. Thilo Sarrazin hat im Kontext der Vorstellung seines aktuellen Buches „Deutschland schafft sich ab“ umstrittene Aussagen gemacht. Muslime seine an einer Integration in Deutschland nicht interessiert, und Juden hätten ein „eigenes Gen“, so die Formulierungen von Sarrazin. (stern)
Österreich
Für einen lösungsorientierten Zugang zur Roma-Frage und gegen politische Stimmungsmache hat sich der österreichische Caritas-Präsident Franz Küberl ausgesprochen. Es gehe hier nicht um ein Sicherheitsproblem, das mit Polizeimaßnahmen zu lösen sei, sondern um ein soziales. Küberl plädierte in einem Kathpress-Interview am Mittwoch für einen Austausch der Sozialminister auf EU-Ebene, ähnlich dem der Innenminister. Roma würden in vielen Regionen Europas „auf entsetzliche Weise ausgegrenzt“. Gegen dieses „Überbleibsel aus der NS-Zeit“ müssten nachhaltige Lösungen gefunden werden. (kap)
Schweiz
Der neue Bischof von Basel soll „gute und positive pastorale Erfahrungen“ mitbringen. Das geht aus einer Umfrage des Domkapitels im Vorfeld der Wahl des neuen Bischofs hervor. Ein weiteres Kriterium sei „Ausstrahlung und Freude an der kirchlichen Arbeit“, auch ein sensibler Umgang mit Frauenfragen sei erwünscht, so die Umfrage des Schweizer Bistums weiter. Am kommenden Mittwoch wählt das Domkapitel den Nachfolger von Erzbischof Kurt Koch, der zum vatikanischen Ökumene-Verantwortlichen in Rom ernannt wurde und bereits umgezogen ist. (kipa)
Belgien
Kardinal Godfried Danneels Anwalt von hat die jüngste Kritik an dem ehemaligen Brüsseler Erzbischof zurückgewiesen. Der Jurist Fernand Keuleneer verteidigte zudem das Verhalten des Kardinals gegenüber einem Missbrauchsopfer und warf der Zeitung „De Standaard“ am Mittwoch Rufmord vor. Belgische Zeitungen hatten am Wochenende einen Tonbandmitschnitt eines Gesprächs veröffentlicht, an dem der später zurückgetretene Bischof Roger Vangheluwe, das Missbrauchsopfer und weitere Familienmitglieder teilnahmen. Vangheluwe hatte seinen Neffen zwischen 1976 und 1986 missbraucht. (kipa)
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Slowakei
Der Erzbischof von Bratislava, Stanislav Zvolensky, hat den Angehörigen der Opfer des Massakers von Montag sein Mitgefühl ausgesprochen. Er sei „erfüllt vom Grauen“ und bete um „Hoffnung und Kraft für die Verwundeten und Hinterbliebenen“, so der Vorsitzende der slowakischen Bischofskonferenz. In einem Vorort der Hauptstadt Bratislava wurden acht Menschen erschossen, darunter eine Roma-Familie. (kap)
Asien
Pakistan
In dem Land ist eine Malaria-Epidemie ausgebrochen. Das berichtet der Nationaldirektor der Päpstlichen Missionsgesellschaften (PMS), Pater Mario Angelo Rodrigues, gegenüber misna. Er befindet sich derzeit in Karachi. Auch Cholera und Ruhr würden die Opfer der jüngsten Flutkatastrophe bedrohen. Nach UNO-Angaben seien landesweit mehr als 17 Millionen Pakistaner von den Überschwemmungen betroffen, die Ende Juli durch heftige Monsunregenfälle ausgelöst worden waren. Während die Pegelstände in Nord- und Zentralpakistan fallen, sind am Unterlauf des Indus noch riesige Landstriche überflutet. (misna)
Amerika
Vereinigte Staaten
Der für den geplanten Moscheebau in der Nähe von Ground Zero in New York verantwortliche Imam nennt die Diskussion um das Vorhaben „mehr als einen Streit um ein Grundstück“. Der Konflikt beziehe sich auf den gesamten Islam. Er zeige, welche Rolle der Islam in den USA spielt, so Faisal Abdul Rauf am Dienstag in Dubai. Viele Muslime würden in Frage stellen, ob im politischen und bürgerlichen Geschehen des Landes Platz für sie sei. Die Frage nach einem alternativen Standort für die geplante Moschee ließ der Imam unbeantwortet. Stattdessen betonte er die Notwendigkeit der Religionsfreiheit. Man müsse die Gespräche darauf hinlenken, was die verschiedenen Identitäten verbindet, so Rauf. (ap)
Brasilien
Die Bischöfe des Landes haben eine Broschüre für die kommenden Wahlen herausgegeben. Unter dem Titel „Zehn Ratschläge, um gut zu wählen“ schlagen die Oberhirten vor, am kommenden 3. Oktober für Politiker zu stimmen, die sich an Gesetze und sich moralisch richtig verhielten. Für den Kampf gegen die Korruption brauche Brasilien moralisch einwandfreie Volksvertreter, so die Bischöfe weiter. Am 3. Oktober werden in Brasilien der Staatspräsident, sämtliche Gouverneure der Bundesstaaten, die Senatoren sowie die Abgeordneten im Nationalkongress neu gewählt. (rv)
Vereinte Nationen
UNO
Der Kampf gegen den Menschenhandel soll nach dem Willen der Vereinten Nationen in Zukunft besser koordiniert werden. Einen entsprechenden Aktionsplan stellte UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon in New York vor. Er rief zugleich dazu auf, auch einen Treuhandfonds für Entschädigungszahlungen an die Opfer zu unterstützen. Der Menschenhandel sei die „Sklaverei der Moderne“, sagte Ban. – Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind derzeit mehr als 2,4 Millionen Menschen weltweit betroffen. Dazu zählten Entführungen, sexuelle Ausbeutung und Zwangsarbeit. Oft würden Minderjährige oder Frauen in Notlagen durch Gewalt eingeschüchtert oder mit Drogen gefügig gemacht. (dw)
Die Quellen unserer Nachrichtensendung sind u.a. die Agenturen Kna, Kathpress, Ansa, Efe, Afp, Kipa, Reuters, Ap, Adnkronos, Upi, Cns, Ucanews, Misna, Kirche in Not, Osservatore Romano, – die Vatikanzeitung in deutscher Sprache, sowie vatikaninterne Quellen. Der Newsletter ist nur zur persönlichen Information bestimmt. Grundlage für Zitate oder Übernahmen aus unserem Programm kann nicht unser Internetauftritt oder der Newsletter, sondern nur unser Radio-Programm sein. Die jeweils aktuelle Nachrichten- oder Magazinsendung von Radio Vatikan können Sie u.a. auf unserer Internetseite hören.
Programmvorschau:
Heute Abend, 01.09.2010: Die Woche in Rom
Themen u.a.: Generalaudienz mit Benedikt XVI. in Castelgandolfo / Ratzinger-Schülerkreis traf sich / Es war einmal: Antimodernisten-Eid / Stephan Arens aus dem Neuen Schülerkreis erzählt
Donnerstag Abend, 02.09.2010: Kreuz des Südens
Themen u.a.: Kongo: Caritas und UNHCR helfen Flüchtlinge aus der Patsche / Asiens katholische Laien veranstalten Mega-Kongress in Seoul / Wer interessiert sich heute noch an Burma? / Was Christen vom Ramadan lernen können
Freitag Abend, 03.09.2010: Prisma-Magazin
Themen u.a.: Die DBK stellt ihre neuen Anti-Missbrauchs-Richtlinien vor / Bundeswehr: Strukturreform aus kirchlicher Perspektive / Youth Parliament der UNO: Magna Charta für eine bessere Welt
Samstag Abend, 04.09.2010: Unsere Woche mit der Betrachtung zum Sonntag - von Katharina Sedlack
Radio Vatikan sendet täglich:
16.00 h „Treffpunkt Weltkirche” (KW 5885, 7190, 7250, 9645)20.20 Uhr „Magazin”: (1530 kHz, 4005 kHz, 5885 kHz, 7250 kHz) 6.20 Uhr Wiederholung des „Magazins” vom Vortag (1530 kHz, 4005 kHz, 7250 kHz)
Radio Vatikan ist außerdem zu hören bei:
Radio Horeb um 16.00 und 18.00 Uhr, über ASTRA 1A - Tonunterträger von Pro7 (Frequenz 7.38 MHz - analog) und ZDF (7.56 MHz - digital). Im Kabel u.a.: München 89,6 / Augsburg 106,45 / Regensburg 101,8 / Rosenheim 101,5 / Kempten 103,6 / Luxemburg 100,5.
· Domradio Köln über Kabel im Erzbistum Köln und Satellit zwischen 18.00 Uhr und 20.00 Uhr.
· Radio Gloria über Kabel in der Schweiz und Satellit.
· World-Radio-Network um 8.15, 9.30, 16.00, 19.00 und 0.45 Uhr MESZ, Tonunterträger von MTV-deutsch, (Frequenz 7.38 MHz).
· Radio Stephansdom um 19.30 Uhr, in Wien auf UKW 107,3 kHz.
· Radio Grüne Welle um 6.30, 10.00 und 16.00 Uhr, in Südtirol auf UKW 103,0 (Bozen) und 97,8 (Brixen)
· Radio Maria Österreich um 16.00 und 18.00 Uhr im Großraum Innsbruck auf UKW 104.8 und im Mostviertel/NÖ auf UKW 104.7. Im Kabel u.a. Telekabel Wien 102.7 MHz
Im Internet: Die deutschsprachigen Sendungen sind online live und auf Abruf zu hören unter: www.radiovaticana.de
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